Warum ein Tram?
Das Regiotram ist das geeignete Verkehrsmittel, um die bestehenden und die zukünftigen Verkehrsströme zu bewältigen und die Entwicklungsschwerpunkte der Region zu verbinden. Es stärkt den öffentlichen Verkehr in der Region und stiftet einen positiven volkswirtschaftlichen Nutzen. Das zeigen folgende Untersuchungen:
- Zweckmässigkeitsbeurteilung
- Gesamtverkehrsmodell
- Wirtschaftlichkeitsanalyse
Zweckmässigkeitsbeurteilung: Das Tram ist die beste Lösung
In der Zweckmässigkeitsbeurteilung (2008) wurden drei verschiedene Transportsysteme detailliert untersucht: ein Expressbus zwischen Nidau und Bözingenfeld, ein Ausbau der S-Bahn (SBB-Netz) und das Regiotram.Fazit: Nur das Regiotram verleiht die gewünschten städtebaulichen und raumplanerischen Impulse und bindet die Entwicklungsgebiete optimal an den öffentlichen Verkehr an.
Gesamtverkehrsmodell: Das Tram stärkt den öffentlichen Verkehr
Im Gesamtverkehrsmodell (2011) zeigt das Regiotram die erhofften Wirkungen. Es bewegt deutlich mehr Menschen dazu, den öffentlichen Verkehr zu benutzen als ein Bus (im Jahr 2030 zwischen 6000 und 6600 zusätzliche Wege pro Werktag). Insbesondere entlang des rechten Seeufers lenkt das Regiotram den Neuverkehr auf den öffentlichen Verkehr und entlastet so die Strasse. Das Gesamtverkehrsmodell zeigt zudem, dass das Regiotram auch verkehrstechnisch funktioniert: Tram und motorisierter Individualverkehr kommen gut aneinander vorbei.
Wirtschaftlichkeitsanalyse: Das Tram ist volkswirtschaftlich sinnvoll
Die Wirtschaftlichkeitsanalyse (2011) weist für das Regiotram einen volkswirtschaftlichen Nutzen von bis zu + 14,1 Millionen Franken pro Jahr aus. Der Grossteil des volkswirtschaftlichen Nutzens fällt durch die Umstellung von Bus- auf Trambetrieb an. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis des Regiotrams beträgt je nach Variante 1.5 bis 1.9. Das heisst: Für jeden investierten Franken fällt ein volkswirtschaftlicher Nutzen von 1.50 bis 1.90 Franken an.


