Häufig gestellte Fragen
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Warum braucht die Agglomeration Biel ein Tram?
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Die Agglomeration Biel verfolgt eine Wachstumsstrategie und setzt auf konsequente Förderung des öffentlichen Verkehrs. Das Regiotram unterstützt ein nachhaltiges Wachstum und lenkt die Verkehrströme weg von der Strasse. mehr
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Wieso ein Tram und keine Megabusse?
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Nur das Regiotram verbindet die wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte der Region umsteigefrei. Es hat die höhere Transportkapazität (250 Plätze) als der Megabus (180 Plätze), ermöglicht kürzere Reisezeiten (teilweise Eigentrassee) und bietet mehr Komfort. mehr
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Was kostet das Regiotram und wer bezahlt es?
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Die Kosten für die Infrastruktur des Regiotrams betragen rund 235 Millionen Franken. Diese Kosten werden vollumfänglich vom Bund (40%, Infrastrukturfonds) und vom Kanton Bern (60%, Investitionsrahmenkredit ÖV) finanziert. Die Gemeinden und Dritte tragen die Kosten für Erneuerung der Werkleitungen und die Aufwertungen des Strassenraums, welche im Zusammenhang mit dem Tramprojekt stehen. Diese Kosten betragen insgesamt 76 Millionen Franken. An den Kosten für die Aufwertungen des Strassenraums beteiligt sich der Bund (40% Infrastrukturfonds). mehr
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Wie beeinflusst das Regiotram die wirtschaftliche Entwicklung?
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Das Regiotram verbindet die bevorzugten Wohngebiete des rechten Seeufers mit der Innenstadt und dem dynamischen Industriegebiet Bözingenfeld. Dadurch steigt die Standortattraktivität der ganzen Region. mehr
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Wie sieht die Wirtschaftlichkeit des Regiotrams aus?
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Die Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, dass das Regiotram volkswirtschaftlich gesehen rentabel ist: Für jeden in das Regiotram investierten Franken fallen 1.50 bis 1.90 Franken an volkswirtschaftlichem Nutzen an. Der Hauptnutzen ist dabei auf die Umstellung vom Bus- auf den Trambetrieb zurückzuführen.
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Welche Auswirkungen hat das Regiotram auf das städtische Busnetz?
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Das Regiotram ist das künftige Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Region und führt zur besseren Erschliessung des gesamten städtischen Raums. Parallel zum Projekt Regiotram wird das Buskonzept überarbeitet und auf das Tram abgestimmt. mehr
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Wie wirkt sich das Tram auf die Verkehrssicherheit aus?
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Trams verursachen nicht mehr Unfälle als Busse. Das zeigen Unfallstatistiken aus anderen Städten.
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Behindert das Regiotram den Individualverkehr?
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Das Regiotram stärkt den öffentlichen Verkehr. Insbesondere entlang des rechten Seeufers soll das Regiotram dazu beitragen, den Verkehr auf den ÖV zu lenken und die Strasse zu entlasten. Punktuelle Beeinträchtigungen sind aber möglich (Haltestellen im Strassenraum, gemeinsam benutzte Streckenabschnitte).
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Welche politischen Mitsprachemöglichkeiten gibt es?
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Die betroffene Bevölkerung kann sich mehrfach zum Regiotram äussern:
- Zu den Resultaten aus den Vorstudien wurde Anfang 2010 eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt.
- Die Projektierungskredite für das Bauprojekt werden in den Gemeinden Biel und Nidau in Abstimmungen dem Volk vorgelegt.
- Nach einer Annahme der Kredite wird auch zum Vorprojekt eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt.
- Auch die Realisierungskredite für die Erneuerung der Werkleitungen und die Aufwertungen des Strassenraums müssen in Biel und Nidau voraussichtlich vom Volk gutgeheissen werden.
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Wer wird das Regiotram betreiben?
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Die Verantwortung für den Betrieb des Regiotrams soll für den Abschnitt Ins – Bahnhof Biel bei der Aare Seeland Mobil und für den Abschnitt Bahnhof Biel – Bözingenfeld bei den Verkehrsbetrieben Biel liegen. Die Aare Seeland Mobil soll jedoch die ganze Linie, teilweise im Auftrag der Verkehrsbetriebe Biel, betreiben.
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Wie sehen die Trams aus, die in Biel verkehren sollen?
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Die Tramkompositionen sind noch nicht bestimmt. Sie sollten aber analoge Eigenschaften aufweisen wie die Trams in anderen Städten. Im Unterschied zu den Berner Trams müssen die Bieler Kompositionen auf beiden Seiten über Türen verfügen, weil sich die Perrons auf der Strecke Biel-Täuffelen-Ins nicht immer auf der gleichen Seite befinden. Dank diesen Zweirichtungsfahrzeugen kann auf Wendeschlaufen verzichtet werden und dank Weichenverbindungen sind verschiedene Wendepunkte vorgesehen (zum Beispiel am Oberen Quai beim Zentralplatz oder in der Verresiusstrasse).

